Studio Visit - Aula

Online gestellt am Dezember 11. 2019

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Studio Visit - Aula

Im Jahr 2018 eroberte Aula die norwegische Designszene und gewann den BoBedre Design Award in der Kategorie „Newcomer des Jahres“, nur acht Monate nach der Eröffnung des Studios. Das anthropologische Designstudio beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mensch, Raum und Objekt.

Marie ist Designerin, Sara hat einen Abschluss in Anthropologie. Gemeinsam bringen sie einen frischen Designansatz mit anthropologischem Fundament. Die Projekte des Duos umfassen Produktdesign über Innenarchitektur bis hin zu Bühnenbildern, bei denen der gemeinsame Nenner immer der anthropologische Ansatz ist. Die beiden lernten sich im Job kennen, sie arbeiteten für eine internationale Möbelmarke, später waren sie in einem Lifestyle-Concept-Store außerhalb von Oslo tätig. Nach einigen Jahren als Kollegen, entschieden sie sich, ihre Partnerschaft offiziell zu machen und eröffneten ihr Studio Aula.

„Wir arbeiten sehr eng mit den Produzenten zusammen. So können wir Produkte erschaffen, für die es Bedarf gibt. Die norwegische Designszene ist klein, wir glauben Kollaboration ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir sehen in unseren Kollegen in der Branche eher potenzielle Partner als Konkurrenten. Das mag ein bisschen naiv klingen, funktioniert aber für uns bisher sehr gut.

„Beim Design neuer Dinge gibt es immer diesen Konflikt. Auf der einen Seite braucht die Welt kein weiteres Objekt, auf der anderen Seite designt es jemand anderes, wenn wir es nicht tun. Es gibt so viele gesellschaftliche Mechanismen, die auf der Produktion und dem Konsum basieren. Unser Beitrag ist es, gewissenhaft zu arbeiten.“

„Wir streben immer nach Nachhaltigkeit. Die lokale Beschaffung von Materialien und lokale Produktion sind wichtige Faktoren für uns. Diese Faktoren sind manchmal eine Herausforderung, speziell wegen dem hohen Preisniveau in Norwegen.“

Pünktlich zu Weihnachten brachte das Duo sein neuestes Produkt Pel auf den Markt. Ein Kerzenleuchter aus Aluminiumguss und Bronze, hergestellt in der norwegischen Stadt Elverum, von Hand verarbeitet und nummeriert. „Unser Ziel war es nie, in Masse zu produzieren. Wir wollen Produkte erschaffen, die Menschen zu schätzen wissen und hoffentlich von einer Generation zur nächsten weitergeben.“

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