Oslo Design Messe: Ekstrem im Rampenlicht

Online gestellt am August 30. 2018

Stühle

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Ekstrem in the spotlight at Oslo Design Fair
In einer Zukunft, in der weniger mehr ist und in der Qualität über Quantität siegt, erhält das Look-and-Feel der uns umgebenden Gegenstände wieder mehr Bedeutung. Die Gruppe bewusster Konsumenten wird immer größer und macht Platz für organische, ja künstlerische Artefakte in Wohnräumen. Der Ekstrem-Stuhl ist gerade in diesem Kontext aktueller denn je.
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Die Oslo Design Messe, Norwegens größte Design- und Interieur-Messe, hat wieder einmal ihre Tore für rund 800 Aussteller und 20.000 Besucher geöffnet. Hier können Händler, Stylisten und Blogger durch die neuesten Trends im skandinavischen Design bummeln. Einige Flächen sind hingegen nicht für Konsum, sondern für Inspiration reserviert. So wie die Tendens-Ausstellung, die ausgesuchte Möbel und Objekte der renommierten norwegischen Stylistin Kirsten Visdal präsentiert. Die rund 70 qm große Fläche besteht aus provisorischen Raumwänden, die u.a. Schlafzimmer, Essbereich und Heimbüro umfasst, kuriert mit künstlerisch gestalteten Möbeln und Objekten in hellen Farbtönen. Mitten im Zentrum des Geschehens stößt man auf den Ekstrem im hellen Grau-Violett.


“Die Tendens-Ausstellung symbolisiert das Zuhause einer neuen Generation”, berichtet Visdal in ihrer Eröffnungsrede. „In einer Zeit, wo massenproduzierte Produkte für alle erhältlich sind, steigt das Bedürfnis nach individuellen, artistischen und qualitativ-hochwertigen Gegenständen.“ Visdal wurde von Skulpturen des Moderne-Bildhauers Constantin Brâncuși und Möbeln des Minimalismus-Künstlers Donald Judd inspiriert. Rohe Materialien wie Glas, Stein und Metall kontrastieren mit wärmeren Holzteilen. Wie ein Spiegel der Kontraste unserer modernen Gesellschaft.


Der Ekstrem des norwegischen Industrie-Designers Terje Ekstrøm mit dem skulpturell geformten Rohrgebilde und dem weichen Bezug aus Wolle passt gut in das Ensemble. Er lädt ein zu zahlreichen Sitzpositionen, der ideale Stuhl also für flexible Wohnräume. Und es ist fast eine Erleichterung, etwas Weichheit und Komfort in der Ausstellung zu entdecken. Kein Zufall – die nämlich steht nach Visdal für „den spielerischen Optimismus und die Hoffnung, dass die Zukunft doch noch Gutes bereithält.“

Die Oslo Design Messe ist am Samstag, den 1. September für die Öffentlichkeit zugänglich.

Fotos: Inger Marie Grini und Victoria Kau (Autorin)


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