Eva

Online gestellt am Oktober 15. 2019

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Eva

Hallo Eva, erzähl uns doch ein bisschen über Dich! 

Hallo, ich bin Eva. Kreativ, ständig auf der Suche nach Neuem und verliebt in alles was mit Farbe, Kunst und Design zu tun hat. Neuerdings kann ich diese Leidenschaft an einem besonderen Ort ausleben. Im August zog ich mit meinem Mann und unseren drei Söhnen nach Norddeutschland, um unseren Traum zu leben. Wir wohnen nun auf einem wunderschönen Landgut eine Stunde südlich von Kiel. Hier gibt es viel Platz für meine Ideen und nebenbei noch mehr Raum zum Träumen: Ob von Workshops mit Inspirationen für andere Interieur-Liebhaber, neuen Stylings in meinen Wohnräumen und einer kleinen Islandpferdezucht.

Was sind essenzielle Dinge in deinem Zuhause? 

Das allerwichtigste in meinem Zuhause ist Farbe. Ein leeres Zimmer bekommt schon allein durch die richtige Farbe Atmosphäre und Stimmung. Wenn die Farbe stimmt, ergibt sich vieles andere. Ich kombiniere einzelne Designstücke mit gemütlichen funktionalen Möbeln und antiken Möbeln.

Worauf achtest du bei der Wahl von Dingen, von denen du dich umgibst?

Meist ist es tatsächlich die Stimmung im Raum von der ich mich leiten lasse, dazu kommen die Bedürfnisse der Bewohner. Und dann ist es meist eine sehr intuitive Entscheidung, welches Möbelstück oder Accessoire das richtige ist. Manchmal probiere ich auch aus und schaue mir verschiedene Varianten an – am Ende ist es aber meist die Variante, die mir als erstes in den Sinn kam die letzten Endes gekauft wird. Von daher hat die Wahl des richtigen Möbelstücks bei mir viel mit Gefühl und Intuition zu tun. Moodboards helfen bei der Farbwahl.

Was magst du am Ekstrem?

Der Ekstrem ist alles andere als ein normaler Sessel, vor allem, weil er ein ganz anders Sitzgefühl vermittelt. Ich kann es kaum vergleichen mit einem anderen Stuhl, weil es sich so natürlich anfühlt. Als hätte jemand einfach eine perfekte Stütze für Deine Wirbelsäule geschaffen – wirklich sehr bequem und anders.  

Ich sah ihn zum ersten Mal auf Fotos im Internet und dachte “Wow! Endlich mal ein echtes Statement!” 

Er steht bei uns im Bücherzimmer und ist ständig besetzt. Irgendeines meiner Kinder oder mein Mann sitzt immer darauf und liest oder checkt Mails oder, oder, oder. Gerne auch mal Kopfüber – leider habe ich davon noch kein Foto ;-)  

Wie baust du Bewegung in dein tägliches Leben ein? 

Wenn es ums Sitzen geht, dann versuche ich meinen Bürostuhl immer wieder zu wechseln. Ansonsten halten mich meine Pferde und der große Hof auf Trab. Der beste Sport überhaupt.   

Könntest du uns ein bisschen über dein neues Zuhause erzählen?

Sehr gerne, denn wir fühlen unsere bereits sehr wohl hier und sehr glücklich und dankbar einen so schönen Platz gefunden zu haben. Es ist ein altes Landgut mit zwei großen Scheunen, von denen eine unser Pferdestall ist und die andere eine Schreinerei mit angegliedertem Antik-Shop beherbergt. Das Thema Interior wird hier also auch an anderer Stelle großgeschrieben. In Zukunft wird es auch eine kleine Ferienwohnung und zwei Zimmer für Gäste geben und dann noch eine Location für Workshops und einen kleinen Laden, in dem ich ausgewählte Designstücke anbieten möchte. Unter anderem wird es dort auch Produkte meines eigenen Labels Lumikello zu kaufen geben: Kissen aus recycelter Baumwolle aus alten T-Shirts.  

Wie ist deine Herangehensweise

Der erste Schritt ist immer, mir die Umgebung anzuschauen. Dazu gehört vor allem auch der Blick nach draußen und ein Blick in die vorhandenen Räume. Hier im Haus waren es zum Beispiel die Ziegel, mit denen die Hofgebäude gebaut sind und der Terrazzo im Flur. Die Farben waren mein Grundthema und alle Farben, die ich weiter wählte, harmonieren mit diesem Grundthema. Dann erstelle ich Moodboards, experimentiere und so beginnt der ziemlich langwierige Prozess der Farbwahl. Wenn dieses Grundgerüst steht, ergibt sich vieles Weitere. Die Fliesen in unserer Küche zum Beispiel wählte ich, weil sie vom Material her historisch in das Haus passten, wählte aber ein modernes Muster, das ich selbst entwarf. Farblich orientieren sie sich am Terrazzo im Flur. Alle weiteren Einrichtungsgegenstände harmonieren – die Küchenmöbel durften zum Beispiel nicht weiß sein, weil der Kontrast viel zu hart gewesen wäre… Es sind sehr komplexe Entscheidungen und letzten Endes entscheide ich vieles erst dann, wenn ich in den Räumen tatsächlich wohne und sie erspüren kann.  

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